Camping ist in Deutschland beliebter denn je. Trotzdem stehen Hersteller und Händler von Wohnwagen und Wohnmobilen vor einem zunehmend schwierigen Markt. Mehr als 1,8 Millionen Freizeitfahrzeuge sind bereits zugelassen. Viele davon werden jahrzehntelang genutzt, mehrfach verkauft oder modernisiert. Gleichzeitig gewinnen Selbstausbau und Fahrzeugumbauten auf den großen Campingmessen an Bedeutung. Hat der Markt für fabrikneue Campingfahrzeuge seine Grenzen erreicht?
Camping boomt, doch die Fahrzeugverkäufe erzählen eine andere Geschichte
Der Campingurlaub erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2025 fast 44,7 Millionen Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen registriert.
Das waren 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr und rund 25 Prozent mehr als vor der Corona-Pandemie.
Der Campingboom ist also keineswegs vorbei.
Ganz anders sieht es bei den Verkaufszahlen neuer Freizeitfahrzeuge aus.
Nach Angaben des Caravaning Industrie Verbands (CIVD) wurden 2025 in Deutschland 18.766 neue Wohnwagen zugelassen. Das entspricht einem Rückgang von 13,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Bei Reisemobilen entwickelte sich der Markt dagegen stabiler. Hier wurden 75.368 Neuzulassungen registriert, knapp ein Prozent mehr als 2024.
Die Zahlen zeigen: Während immer mehr Menschen Campingurlaub machen, wächst die Nachfrage nach neuen Campingfahrzeugen nicht automatisch im gleichen Tempo.
Eine mögliche Erklärung liegt im bereits vorhandenen Fahrzeugbestand.
Über 1,8 Millionen Campingfahrzeuge sind bereits unterwegs
In Deutschland waren Anfang 2026 mehr als 1,8 Millionen Wohnwagen und Reisemobile zugelassen – so der CIVD zum Fahrzeugbestand.
Alle diese Fahrzeuge haben eines gemeinsam: Sie können über viele Jahre hinweg genutzt werden.
Anders als bei zahlreichen anderen Konsumgütern muss ein Wohnwagen nicht nach wenigen Jahren ersetzt werden.
Ein gut gepflegter Wohnwagen kann problemlos 30 Jahre oder länger genutzt werden. Viele ältere Modelle aus den 1980er- und 1990er-Jahren sind bis heute auf Campingplätzen zu sehen.
Entscheidend sind vor allem der Zustand des Aufbaus, die Dichtigkeit, das Fahrgestell und die technische Ausstattung.
Bei Wohnmobilen spielen zusätzlich Motor, Getriebe und weitere Fahrzeugkomponenten eine Rolle.
Damit entsteht ein Markt, in dem jedes Jahr neue Fahrzeuge hinzukommen, während ein großer Teil der bisherigen Fahrzeuge weiterhin genutzt wird.
Wohnwagen bleiben durchschnittlich elf Jahre beim Besitzer
Wie lange Campingfahrzeuge genutzt werden, zeigt eine Untersuchung des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (dwif) aus dem Jahr 2024.
Für eine Berechnung der Urlaubskosten verwendete das Institut Daten aus der Marktforschung des CIVD (Urlaubskostenvergleich 2024, PDF).
Dabei wurden folgende durchschnittliche Nutzungs- beziehungsweise Haltedauern zugrunde gelegt:
| Fahrzeugtyp | Haltedauer |
|---|---|
| Wohnwagen | 11 Jahre |
| Kastenwagen und Reisemobile | 6 Jahre |
Diese Werte beziehen sich auf die durchschnittliche Haltedauer beim Besitzer, nicht auf die gesamte Lebensdauer eines Campingfahrzeugs.
Ein Wohnwagen kann also während seiner Lebensdauer problemlos drei, vier oder noch mehr Besitzer haben.
Genau das hat erhebliche Auswirkungen auf den Fahrzeugmarkt.
Denn wenn der erste Besitzer nach elf Jahren einen neuen Wohnwagen kauft, verschwindet sein bisheriges Fahrzeug normalerweise nicht.
Es wird weiterverkauft.
Ein neuer Wohnwagen löst häufig mehrere Gebrauchtverkäufe aus
Ein typischer Fahrzeugwechsel kann eine regelrechte Verkaufskette in Gang setzen.
Ein Camper kauft sich einen neuen Wohnwagen und verkauft seinen bisherigen.
Der Käufer dieses Wohnwagens besitzt möglicherweise ebenfalls bereits ein älteres Fahrzeug, das er nun weiterverkauft.
Auch dieses findet wieder einen neuen Besitzer.
So wandern Wohnwagen über viele Jahre hinweg durch unterschiedliche Preisklassen.
Ein vereinfachtes Beispiel:
Ein neuer Wohnwagen kostet 35.000 Euro. Sein Käufer verkauft seinen bisherigen Wohnwagen für 18.000 Euro.
Der nächste Besitzer verkauft wiederum seinen alten Wohnwagen für 7.000 Euro.
Dieser wird von einem weiteren Camper übernommen, der seinen bisherigen Wohnwagen schließlich für 2.000 Euro anbietet.
Die Preise dienen nur zur Veranschaulichung.
Aus einem einzigen Neuwagenkauf können auf diese Weise mehrere Gebrauchtverkäufe entstehen.
Dabei entstehen natürlich keine zusätzlichen Fahrzeuge durch die Verkaufskette.
Aber die vorhandenen Wohnwagen bleiben im Umlauf und konkurrieren weiterhin mit Neufahrzeugen.
Am Ende dieser Kette stehen häufig ältere Wohnwagen, die für wenige Tausend Euro oder sogar nur einige Hundert Euro angeboten werden.
Für Campinganfänger mit begrenztem Budget kann das ein günstiger Einstieg sein.
Der Gebrauchtmarkt ist inzwischen größer als der Neuwagenmarkt
Die offiziellen Zahlen bestätigen, wie wichtig der Handel mit gebrauchten Campingfahrzeugen geworden ist.
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland insgesamt 192.239 Besitzumschreibungen von Wohnwagen und Reisemobilen registriert.
Davon entfielen 81.205 auf Wohnwagen und 111.034 auf Reisemobile.
Demgegenüber standen 94.134 Neuzulassungen.
Damit kamen 2025 auf jede Neuzulassung rechnerisch gut zwei Besitzumschreibungen gebrauchter Campingfahrzeuge.
Die Besitzumschreibungen erreichten sogar einen neuen Rekord.
Das zeigt deutlich, dass sich der Campingfahrzeugmarkt längst nicht mehr allein über den Verkauf neuer Fahrzeuge definiert.
Viele Menschen entscheiden sich bewusst für ein gebrauchtes Modell.
Für die Hersteller entsteht dadurch eine besondere Herausforderung: Ihre neuen Fahrzeuge konkurrieren nicht nur mit den Produkten anderer Hersteller, sondern auch mit einem riesigen Bestand bereits vorhandener Wohnwagen und Wohnmobile.
Ist der Wohnwagenmarkt bereits gesättigt?
Besonders interessant ist die Entwicklung des Fahrzeugbestands.
Anfang 2022 waren in Deutschland rund 739.000 Wohnwagen zugelassen.
Anfang 2026 waren es rund 786.000.
Der Bestand wuchs innerhalb von vier Jahren damit um etwa 47.000 Fahrzeuge.
Allerdings hat sich dieses Wachstum deutlich verlangsamt.
Im Jahr 2025 nahm der zugelassene Wohnwagenbestand netto nur noch um rund 5.600 Fahrzeuge zu.
Gleichzeitig wurden fast 18.800 neue Wohnwagen zugelassen.
Der Nettozuwachs entsprach damit lediglich rund 30 Prozent der Neuzulassungen.
Der Unterschied ergibt sich unter anderem durch Abmeldungen, endgültige Außerbetriebsetzungen und Exporte.
Diese Zahlen beweisen für sich genommen noch keine vollständige Marktsättigung.
Sie zeigen aber, dass der Bestand neuerdings wesentlich langsamer wächst.
Bei Reisemobilen ist die Situation anders. Hier nimmt der Fahrzeugbestand weiterhin deutlich zu.
Deshalb muss zwischen Wohnwagen und Wohnmobilen unterschieden werden.
Insbesondere beim klassischen Wohnwagen gibt es deutliche Anzeichen dafür, dass der Markt für zusätzliche Neufahrzeuge zunehmend an Wachstumsgrenzen stößt.
Warum immer mehr Camper lieber modernisieren
Eine weitere Entwicklung könnte den Markt in den kommenden Jahren verändern.
Statt einen neuen Wohnwagen für mehrere Zehntausend Euro zu kaufen, entscheiden sich manche Besitzer dafür, ihr vorhandenes Fahrzeug zu modernisieren.
Besonders ältere Wohnwagen eignen sich dafür, sofern der Aufbau technisch in Ordnung ist.
Neue Möbeloberflächen, moderne Polster, LED-Beleuchtung oder ein zeitgemäßes Farbkonzept können einen Innenraum erheblich verändern.
Auch technisch lässt sich vieles nachrüsten – praktische Ideen dazu zeigt unser Beitrag zu technischen Nachrüstungen für Camper.
Solaranlagen, Lithium-Batterien, moderne Ladegeräte, Klimaanlagen, Rangierhilfen und Sicherheitssysteme können den Komfort älterer Fahrzeuge deutlich verbessern.
Ein Wohnwagen aus den 1990er-Jahren muss deshalb nicht zwangsläufig veraltet sein.
Mit einer durchdachten Modernisierung kann daraus ein zeitgemäß ausgestattetes Campingfahrzeug entstehen.
Allerdings ist nicht jede Restaurierung wirtschaftlich sinnvoll.
Bei größeren Feuchtigkeitsschäden, einem beschädigten Fahrgestell oder umfangreichen technischen Mängeln können die Reparaturkosten den Fahrzeugwert schnell übersteigen.
Ist die Substanz dagegen gut, kann die Modernisierung eine attraktive Alternative zum Neukauf sein.
Campingmessen zeigen: Selbstausbau wird immer wichtiger
Dass sich das Interesse vieler Camper verändert, zeigt sich mittlerweile auch auf den großen Campingmessen.
Neben fabrikneuen Wohnwagen und Wohnmobilen gewinnen Selbstausbau, Umbauten und technische Nachrüstlösungen zunehmend an Bedeutung. Ähnliche Trends zeigten zuletzt auch die Caravan Salon Austria und die caravan live Freiburg.
Auf dem Caravan Salon Düsseldorf 2026 wurde dem Thema mit „Abenteuer Selbstausbau“ erneut ein eigener Bereich gewidmet.
Besucher konnten dort individuell ausgebaute Fahrzeuge besichtigen und sich über Fahrzeugauswahl, Grundrissplanung, Elektrik, Heizung und Innenausbau informieren.
Besonders interessant war ein Projekt rund um einen ehemaligen Postbus, dessen Umbau zum Camper über mehrere Jahre hinweg begleitet werden soll.
Damit zeigt selbst die weltweit bedeutende Caravaningmesse, dass die Zukunft des mobilen Reisens nicht ausschließlich aus fabrikneuen Fahrzeugen besteht.
Eigene Messe für Selbstausbauer in Stuttgart
Noch deutlicher zeigt sich diese Entwicklung auf der Messe „Selbstausbau“ in Stuttgart.
Die Veranstaltung präsentierte 2026 rund 40 Aussteller aus Bereichen wie Fahrzeugausbau, Zubehör und Technik.
Nach Angaben der Messe interessierten sich 64 Prozent der befragten Besucher besonders für den Innenausbau.
42 Prozent nannten Elektrik und Energieversorgung als Interessengebiet.
41 Prozent hatten bereits eine konkrete Kaufabsicht.
Diese Zahlen beziehen sich auf die Besucherbefragung der Veranstaltung. Sie sind kein repräsentativer Nachweis für den gesamten Campingmarkt.
Sie zeigen aber, dass rund um den Selbstausbau eine wirtschaftlich interessante Zielgruppe entstanden ist.
Auch die Adventure Southside setzt auf Selbstausbau
Die Adventure Southside in Friedrichshafen widmete sich im Juli 2026 ebenfalls intensiv dem Thema.
Die Veranstaltung verbindet Offroad-Reisen, Campervans, Expeditionsfahrzeuge und individuellen Fahrzeugausbau.
Im sogenannten AusbauerCAMP präsentierten private Fahrzeugbesitzer ihre selbst ausgebauten Reisefahrzeuge.
Besucher konnten sich direkt mit den Besitzern austauschen und praktische Erfahrungen sammeln.
Auch Workshops zum Selbstausbau gehörten zum Programm.
Die Messe nennt rund 200 Aussteller und mehr als 10.000 Besucher als Größenordnung der Veranstaltung.
Solche Angebote zeigen, dass der individuelle Fahrzeugausbau inzwischen einen festen Platz in der Campingbranche besitzt.
Ob die Zahl der tatsächlichen Selbstausbauten jährlich steigt, lässt sich daraus allerdings noch nicht zuverlässig berechnen.
Gebrauchte Transporter verändern den Markt zusätzlich
Ein weiterer Punkt wird bei den offiziellen Zahlen häufig unterschätzt.
Nicht jeder Campinginteressierte kauft einen fertigen Wohnwagen oder ein Wohnmobil.
Manche entscheiden sich stattdessen für einen gebrauchten Transporter.
Ein VW Transporter, Mercedes Sprinter, Fiat Ducato oder Ford Transit kann als Grundlage für einen individuellen Camper dienen.
Dabei entsteht ein Fahrzeug, dessen Ausstattung exakt auf die Bedürfnisse seines Besitzers zugeschnitten werden kann.
Vom einfachen Wochenendcamper bis zum vollständig ausgestatteten Reisefahrzeug sind unterschiedliche Konzepte möglich.
Für die offiziellen Statistiken entsteht dadurch eine Besonderheit.
Wird ein umgebauter Transporter als Wohnmobil zugelassen, erscheint er grundsätzlich im entsprechenden Fahrzeugbestand.
Bleibt das Fahrzeug dagegen weiterhin als Pkw oder Lkw registriert, wird es nicht als Wohnmobil gezählt.
Wie viele solcher Fahrzeuge tatsächlich zum Camping genutzt werden, ist nicht zuverlässig bekannt.
Deshalb lässt sich aus den offiziellen Wohnmobilzahlen allein nicht der gesamte Markt für individuell ausgebaute Campingfahrzeuge ablesen.
Auch hier zeigt sich: Camping ist längst mehr als der Kauf eines klassischen Wohnwagens oder Wohnmobils.
Neufahrzeuge geraten zunehmend unter Preisdruck
Für Hersteller und Händler hat diese Entwicklung wirtschaftliche Folgen.
Während der Corona-Pandemie waren viele Campingfahrzeuge knapp. Die hohe Nachfrage führte zu langen Lieferzeiten und teilweise erheblichen Preissteigerungen.
Inzwischen hat sich die Situation verändert.
Der CIVD bestätigte für 2025 ein zeitweiliges Überangebot an Fahrzeugen.
Die deutschen Hersteller reagierten darauf mit Produktionsanpassungen.
Die Produktion sank um rund 17 Prozent auf etwa 99.000 Freizeitfahrzeuge.
Gleichzeitig mussten Händler ihre hohen Lagerbestände reduzieren.
Für Käufer kann sich das lohnen.
Reduzierte Lagerfahrzeuge und Vorjahresmodelle können preislich nahe an gebrauchten Fahrzeugen liegen.
In Einzelfällen werden vergleichbare Gebrauchtfahrzeuge sogar teurer angeboten als neue Modelle.
Allerdings müssen Ausstattung, Modelljahr und Fahrzeugzustand genau verglichen werden.
Besonders private Verkäufer könnten deshalb künftig stärker unter Druck geraten, ihre Preisvorstellungen zu korrigieren.
Denn hohe Gebrauchtpreise aus den vergangenen Jahren lassen sich nicht automatisch auf den heutigen Markt übertragen.
Die Zukunft der Campingbranche könnte im Bestand liegen
Die Entwicklungen der vergangenen Jahre lassen eine interessante Verschiebung erkennen.
Der Markt besteht längst nicht mehr ausschließlich aus Herstellern, die immer neue Wohnwagen und Wohnmobile verkaufen.
Daneben wächst die Bedeutung eines großen Fahrzeugbestands, der gewartet, repariert, modernisiert und weiterverkauft werden muss.
Für Werkstätten, Zubehörhersteller und spezialisierte Ausbaubetriebe entstehen dadurch neue Geschäftsmöglichkeiten.
Auch Anbieter moderner Energieversorgung, Sicherheitstechnik und individueller Innenausstattung können von dieser Entwicklung profitieren.
Die Campingmessen haben das Potenzial dieses Marktes offenbar erkannt.
Mit eigenen Selbstausbau-Bereichen, Workshops und spezialisierten Veranstaltungen sprechen sie gezielt Menschen an, die nicht unbedingt ein neues Serienfahrzeug kaufen möchten.
Allerdings gibt es bislang keine belastbare Gesamtstatistik, die belegt, wie stark sich das Geschäft tatsächlich vom Neuwagenverkauf zur Modernisierung verlagert.
Die Marktdaten und Messeangebote liefern dafür jedoch interessante Hinweise.
Fazit: Der Campingboom ist nicht vorbei, aber der Markt verändert sich
Deutschland verfügt bereits über einen riesigen Bestand an Campingfahrzeugen.
Wohnwagen bleiben laut einer Marktstudie durchschnittlich elf Jahre beim Besitzer und können über mehrere Jahrzehnte genutzt werden.
Bei einem Neukauf verschwindet das bisherige Fahrzeug nicht einfach. Häufig wird es weiterverkauft und von einem weiteren Besitzer genutzt.
So entsteht ein großer Gebrauchtmarkt, der mit den Neufahrzeugen konkurriert.
Hinzu kommen die Modernisierung älterer Wohnwagen und Wohnmobile sowie der Selbstausbau gebrauchter Transporter.
Die zunehmende Präsenz dieser Themen auf den Campingmessen zeigt, dass sich auch die Branche auf veränderte Kundeninteressen einstellt.
Während Campingübernachtungen weiterhin Rekordwerte erreichen, könnte insbesondere der Markt für fabrikneue Wohnwagen zunehmend gesättigt sein.
Bei Reisemobilen ist die Situation weniger eindeutig, da der Bestand weiterhin deutlich wächst.
Vielleicht liegt die Zukunft des Campingmarktes deshalb nicht allein darin, immer mehr neue Fahrzeuge zu produzieren. Sondern vor allem darin, die Millionen bereits vorhandenen Wohnwagen und Wohnmobile länger, moderner und individueller zu nutzen.
Camping boomt weiter. Aber die Art, wie Menschen zu ihrem Campingfahrzeug kommen, verändert sich.
Redaktioneller Hinweis: Marktzahlen stammen aus CIVD- und Destatis-Angaben (Stand der verlinkten Quellen). Die These einer möglichen Marktsättigung bei Neuwagenwohnwagen ist eine redaktionelle Einordnung und keine offiziell festgestellte Tatsache.